a

Elektrosmog – wir können etwas dagegen tun

Die Belastung durch Elektrosmog nimmt mit neuen Technologien wie 5G und 6G kontinuierlich zu – die möglichen Auswirkungen sind nur schwer abzuschätzen. Immer häufiger treten bei Menschen und Tieren Beschwerden auf, die mit diesen unsichtbaren Strahlen in Verbindung gebracht werden. Mit unseren professionellen Messgeräten und unserem fundierten Fachwissen machen wir sichtbar, was für das Auge verborgen bleibt. So unterstützen wir Sie dabei, Belastungen in Ihrem Zuhause zu erkennen und passende Lösungen zu finden.

Elektrosmog in den Ballungszentren

Elektrosmog

In der Schweiz gibt es über 20’000 Handyantennen, und jedes Jahr kommen Hunderte weitere hinzu. Auch Radaranlagen, Hotspots und Amateurfunkstationen nehmen stetig zu.

Doch Elektrosmog entsteht nicht nur von außen – auch in den eigenen vier Wänden erzeugen wir ihn ständig: durch Handys, WLAN, schnurlose Telefone, Mikrowellen, Babyphone, Induktionskochherde und Laptops.

Was wir umgangssprachlich als Elektrosmog bezeichnen, ist eine komplexe Mischung aus elektromagnetischen Feldern unterschiedlicher Wellenlängen, die von Stromleitungen, Funkantennen und elektrischen Geräten ausgehen.

Man unterscheidet zwischen:

  • Elektrischen und magnetischen Wechselfeldern aus Stromnetzen

  • Elektromagnetischen Wechselfeldern der Funknetze

Wie diese Felder auf lebende Organismen wirken und welche Auswirkungen sie haben können, erklären wir in den untenstehenden Abschnitten.

Auswirkung auf Lebewesen

So wirkt Elektrosmog auf Lebewesen

Elektrische oder magnetische Wechselfelder versetzen Ionen an der Oberfläche der Zellmembranen in Schwingung. Überschreiten diese Vibrationen einen bestimmten Schwellenwert, erhalten spannungsgesteuerte Membrankanäle falsche Signale. Die Kanäle öffnen sich, Ionen strömen ein und stören das elektrochemische Gleichgewicht der Zelle.

Die Folge: Die Zellmembran wird durchlässiger und das Membranpotenzial (Zellspannung) sinkt. Nervenzellen, die erregt werden, können nicht mehr in ihr Ruhepotenzial zurückkehren und feuern ständig Impulse.

Das ist nicht überraschend, wenn man die Größenordnung betrachtet: Ein Impuls an den Synapsen der Nervenzellen hat etwa 0,1 Volt, die Zellspannung einer Körperzelle beträgt rund 90 Millivolt. Wird der Körper – zum Beispiel am Schlafplatz – an elektrische Wechselfelder gekoppelt, können Spannungen von über 10 Volt entstehen. Das entspricht mehr als dem Hundertfachen der natürlichen Zellspannung und kann die Hirn- und Nervensignale massiv stören.

Besonders empfindlich sind Zellen während der Zellteilung: In den Mitochondrien wird Adenosintriphosphat (ATP) produziert, das die Zelle mit Energie versorgt. Während der Zellteilung öffnet sich die DNA wie ein Reißverschluss und ist für elektromagnetische Felder extrem anfällig – bereits bei Mikrowellen ab 0,001 mW/cm², also etwa ein Neunhundertstel des Grenzwerts für das Stromnetz.

Unsichtbare Strahlen

Unterschätzen Sie Elektrosmog nicht!

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Anzahl elektrischer Geräte und Installationen in unserem Umfeld – vom Arbeitsplatz bis ins Schlafzimmer – massiv zugenommen.

Schon länger wird vermutet, dass die Vielzahl elektrischer Felder im niederfrequenten Bereich, die uns heute nahezu überall umgeben, gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Wissenschaftliche Untersuchungen hinken jedoch oft der technologischen Entwicklung hinterher.

Dieses Muster wiederholt sich seit jeher: Über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen technischer Neuerungen wird meist erst nachträglich nachgedacht – wenn überhaupt.

besondere Vorsicht bei Kindern

Grenzwerte und Richtwerte

Für elektrische, magnetische und elektromagnetische Wechselfelder gelten gesetzlich festgelegte Grenzwerte, die den Schutz der Bevölkerung sicherstellen sollen. Ob diese Grenzwerte tatsächlich ausreichend sind oder deutlich niedriger angesetzt werden sollten, ist unter Experten umstritten.

Kritiker orientieren sich an Richtwerten, die von Baubiologen, Umweltverbänden und Naturärzten empfohlen werden. Dabei variieren die Grenzwerte von Land zu Land erheblich. In der Schweiz liegt der Grenzwert für elektrische Wechselfelder im öffentlichen Bereich bei etwa 5000 V/m (Volt pro Meter).

Für eine leichte Übersicht haben wir die wichtigsten Grenz- und Richtwerte in einer leserfreundlichen PDF-Tabelle zusammengefasst.

Zusätzlich finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) einen umfassenden Überblick über die Elektrosmog-Grenzwerte sowie die Broschüre „Elektrosmog in der Umwelt“ als PDF: BAFU Elektrosmog-Informationen.

Messanalyse

So wird Elektrosmog gemessen

Elektrosmog lässt sich nachweisen. Mit modernen, professionellen Messgeräten können elektrische und magnetische Wechselfelder präzise erfasst werden. Diese Geräte entsprechen den einschlägigen CE-Richtlinien.

Die Messungen sollten jedoch durch Fachleute durchgeführt und interpretiert werden, um die Ergebnisse korrekt zu bewerten. Selbst die Strahlung von Computermonitoren oder anderen Alltagsgeräten lässt sich so erfassen.

Bei Geopathologie Dietschi ermitteln wir zunächst alle möglichen Strahlungsquellen in Ihrem Umfeld. Anschließend messen wir die Wechselfelder in allen drei Raum-Koordinaten.

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für maßgeschneiderte Empfehlungen: wie Sie sich vor Elektrosmog schützen, die Belastung reduzieren oder – noch besser – diese Strahlung vermeiden können.

Weitere Informationen zum Thema Elektrosmog und seinen Auswirkungen finden Sie in unserer PDF-Tabelle:
„5G-Mobilfunk – die biologische Wirkung auf Tiere und Pflanzen“

Handy im Bett

Android-Handys schalten Bluetooth morgens automatisch ein

Bei neueren Android-Handys gibt es seit 2024 eine Funktion, die Bluetooth automatisch wieder einschaltet, nachdem es manuell deaktiviert wurde – sofern es zuvor mit einem Gerät gekoppelt war.

Das bedeutet: Wenn Sie Bluetooth manuell ausschalten, aktiviert Android es nach einer Weile wieder, sobald eine Verbindung zu einem bekannten Gerät hergestellt werden soll. Diese Funktion soll das ständige Ein- und Ausschalten für Nutzer erleichtern, besonders wenn sie regelmäßig bestimmte Geräte verwenden.


Was Sie dagegen tun können
  1. Einstellungen prüfen: Um die automatische Reaktivierung zu verhindern, müssen Sie in den Bluetooth-Einstellungen Ihres Android-Handys die Option für das automatische Verbinden mit dem jeweiligen Gerät deaktivieren.

  2. Tiefer ins Menü gehen: Die Einstellung ist nicht immer direkt sichtbar. Häufig müssen Sie tiefer in die Menüs der Bluetooth-Optionen navigieren, um diese Funktion zu finden und zu ändern.